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Aus schwer wird smart: Erwin Müller palettiert mit XITO

Bis zu 25 Kilogramm pro Karton, wechselnde Größen und ein ganzer Arbeitstag am Palettierplatz: Das Erwin Müller Versandhaus automatisiert mit XITO einen der körperlich härtesten Jobs in seiner Logistik. Mit dem ersten Roboter legte das Unternehmen den Grundstein für den weiteren Ausbau. Inzwischen hat Erwin Müller zwei weitere XITO-Roboter bestellt.
‍Das Versandhaus mit rund 250 Mitarbeitenden aus dem bayerischen Buttenwiesen vertreibt seit 1951 Heim- und Haustextilien sowie weitere Produkte rund ums Wohlfühlen zu Hause für die ganze Familie. In der Logistik arbeiten bereits verschiedene automatisierte Anlagen. An den Palettierplätzen brauchte das Unternehmen jedoch weiterhin viel Muskelkraft.

Bis zu 25 Kilogramm – und kaum ein Karton gleicht dem anderen

Wenn Patrick Alt heute die Kamerabilder aus dem Logistikzentrum aufruft, beobachtet er den XITO-Roboter bei der Arbeit. Die Anlage nimmt Kartons von der Fördertechnik und stapelt sie auf Paletten. Der technische Leiter von Erwin Müller kann dabei entspannt zusehen. Sein Kommentar: „Schön macht es der Roboter.“

Die Wareneingangskartons gelangen zunächst in ein Zwischenlager. Von dort bringt die Fördertechnik sie sortiert zu den Palettierplätzen. Hier nahm bisher eine Person jeden Karton vom Band und stapelte ihn von Hand auf eine Palette. Einige Kartons wiegen bis zu 25 Kilogramm.

„Einen kompletten Tag lang Kartonagen vom Band zu nehmen und auf eine Palette zu stapeln, ist sehr anstrengend“, sagt Patrick Alt. Erwin Müller möchte solche körperlich schweren Aufgaben deshalb Schritt für Schritt an Roboter übergeben.

Doch nicht allein das Gewicht erschwert die Arbeit. Die Kartons unterscheiden sich stark in Größe, Form und Beschaffenheit. Außerdem ordnet das Versandhaus sie verschiedenen Bereichen zu, für die jeweils eigene Stapelregeln gelten. Eine starre Standardanlage hätte diese Vielfalt nicht abbilden können.

„First Class“ statt Selbstbau

Bei der Suche nach einer passenden Lösung stieß Patrick Alt im Internet auf die Webseite von XITO. Andere Anbieter hatten die anspruchsvolle Aufgabe zwar geprüft, wollten dafür aber kein Angebot abgeben. XITO nahm die Herausforderung mit den unterschiedlichsten Kartons an. Gemeinsam planten Patrick Alt und Alexander Stix, wie sich der Roboter in die bestehende Logistik einfügen lässt. Alt verantwortet die Steuerungstechnik, Stix kümmert sich um die IT-Seite und die Schnittstellen.

„Ich habe hier meine Ausbildung gemacht und betreue heute vor allem die Entwicklungen und Anbindungen in unserer Logistik – von der Warenwirtschaft bis zum Lagerverwaltungssystem“, sagt Alexander Stix. Beim XITO-Projekt verknüpfte er die neue Anlage mit den bestehenden Systemen und Abläufen.

Erwin Müller entschied sich bewusst für das Komplettpaket. Patrick Alt nennt es augenzwinkernd die „First Class Edition“. XITO baute die Anlage auf, richtete den Roboter ein und nahm ihn vor Ort in Betrieb. Das Team von Erwin Müller definierte die Schnittstellen und passte gemeinsam mit XITO die Fördertechnik an.

Die ersten Tests zeigten, wie anspruchsvoll die unterschiedlichen Kartons tatsächlich sind. Die Anlage brauchte mehr Spielraum bei der Palettierlogik als zunächst erwartet. Genau hier spielte das XITO-System seine Stärke aus: Die Lösung ließ sich flexibel an die Kartonklassen und Stapelregeln von Erwin Müller anpassen.

XITO stellte die Palettierlogik auf die spezifischen Abläufe ein und erweiterte die Regeln für die verschiedenen Kartonarten. So entstand eine Lösung, die mit der großen Bandbreite an Größen und Beschaffenheiten zurechtkommt. „Danach hatten wir genau die Lösung, die wir brauchen“, freut sich Patrick Alt. „Das ist wirklich Hand in Hand gelaufen und es hat Spaß gemacht.“
Ort
Buttenwiesen, Deutschland
Branche
Versandhandel
Fazit

„Die XITO-Lösung macht genau das, was wir brauchen.“

Patrick Alt,
Technischer Leiter, Erwin Müller Versandhaus GmbH

Der Roboter packt an – und zwei weitere folgen

Heute nimmt der Roboter die Kartons von der Zuführung und setzt sie nach den festgelegten Regeln auf die Palette. Die Mitarbeitenden müssen die schweren Pakete nicht mehr den ganzen Tag heben und stapeln. Stattdessen umreifen und kennzeichnen sie die fertige Palette und weisen ihr den vorgesehenen Stellplatz zu.

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Der erste XITO-Roboter bildet die Basis für den weiteren Ausbau der Palettierung. An den benachbarten Plätzen arbeitet das Team bislang noch von Hand. Das ändert sich bald: Nach den Erfahrungen mit der ersten Anlage hat Erwin Müller zwei weitere XITO-Roboter bestellt.

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Damit überträgt das Versandhaus auch die angrenzenden Palettierplätze schrittweise an die Robotik. Die erste Anlage hat nicht nur gezeigt, dass XITO die unterschiedlichen Kartons zuverlässig stapeln kann. Sie liefert zugleich die technische Grundlage für weitere Plätze mit denselben anspruchsvollen Bedingungen.

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Auch den nachfolgenden Materialfluss denkt Erwin Müller weiter. Künftig soll ein automatisches Fahrzeug die fertigen Paletten abholen. So wächst aus dem ersten Palettierplatz nach und nach ein durchgängiger automatisierter Prozess.

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Eine flexible Basis für weitere Roboter

Erwin Müller überträgt besonders schwere Aufgaben Schritt für Schritt an Roboter. Bereits eine andere Anlage schneidet Kartons auf. Nun übernimmt XITO die Palettierung und entlastet das Team dort, wo Gewicht und ständige Wiederholung den Arbeitstag besonders anstrengend machen.

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Den entscheidenden Unterschied macht die Flexibilität des XITO-Systems. Die Lösung folgt keinem starren Stapelmuster, sondern lässt sich an unterschiedliche Kartons, Kartonklassen und Abläufe anpassen. Patrick Alt zieht ein klares Fazit: „Die ganze Sache war sehr zielorientiert. Die XITO-Lösung macht genau das, was wir brauchen.“

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